Projektförderung

AlertsNet wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG, FKZIIA5-2512FSB114) vom 01.04.2012 - 31.07.2015 gefördert. Ab dem 01.08.2015 - 31.07.2020 wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF,FKZ 01EO1502) und dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) gefördert und von der Thüringer Landesärztekammer (LÄK) unterstützt.

AlertsNet ist eine Initiative der Paul-Martini-Forschergruppe für Klinische Sepsisforschung am Universitätsklinikum Jena. Die Paul-Martini-Forschergruppe wird vom Thüringer Kultusministerium (TKM), STIFT (Stiftung Technologie, Innovation und Forschung Thüringen), der DSG (Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V.) und vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Control and Care, CSCC) gefördert.

 

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Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Control and Care, kurz: CSCC) ist eine Einrichtung des Universitätsklinikums Jena und der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena. Es wird als eines von insgesamt acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren (IFB) in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Am CSCC werden neue Strukturen mit interdisziplinärer Durchlässigkeit für Ärzte und Naturwissenschaftler geschaffen. Die klare Trennung von Aufgaben in der Forschung und in der Patientenversorgung ermöglicht neue Ansätze im gesamten Behandlungspfad septischer Patienten - von der Risikobeurteilung bis zur poststationären Langzeitbetreuung und Rehabilitation. Das CSCC fördert wissenschaftlichen Nachwuchs und bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine zielgerichtete prä- und postgraduale Karriereentwicklung. Zur Durchführung qualitativ anspruchsvoller Studien wird ein leistungsfähiges Zentrum für klinische Studien ausgebaut sowie eine CSCC Biobank etabliert.

 

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Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) wurde 1993 als Stiftung bürgerlichen Rechts in Erfurt gegründet.

Sie verfolgt selbstlos die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Technologie in Thüringen. Dieser vom Stifter – dem Freistaat Thüringen – vorgegebene Stiftungszweck zielt auf eine Unterstützung der Entwicklung und Erschließung der wissensbasierten regionalen, endogenen Potenziale Thüringens.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Technologie in Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Forschungsverbünden, in wirtschaftsnahen Forschungsinstituten und in anderen Einrichtungen im Freistaat Thüringen,
  • die Förderung des Transfers neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und innovativer Technologien in Thüringen,
  • die Förderung des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse zugunsten der Allgemeinheit, um die Herausbildung flexibler und wettbewerbsfähiger Strukturen im technologischen Bereich Thüringens zu unterstützen,
  • die Förderung des Gründungsverhaltens sowie des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse für technologieorientierte Existenzgründungen.

Dabei wird die STIFT zum einen selbst aktiv, in dem sie eigene Projekte durchführt, die auch durch Mittel Dritter (wie bspw. EU, Land) anteilig finanziert werden können. Zudem bringt sie sich in relevante Institutionen, Beiräte, Gremien und Initiativen ein. Darüber hinaus werden auch Projekte Dritter im Rahmen der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen der STIFT gefördert.

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 Die Aufgaben des BMBF sind vielfältig. Zum einen ist das BMBF maßgeblich für die Gesetzgebung in verschiedenen Bereichen verantwortlich. Dazu gehört primär der Bereich der außerschulischen beruflichen Bildung und Weiterbildung und der Ausbildungsförderung. Zum anderen fördert das BMBF durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft. Daneben werden der wissenschaftliche Nachwuchs sowie der internationale Austausch in der Ausbildung oder Weiterbildung oder dem Studium gefördert.

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Die gemeinnützige Paul-Martini-Stiftung, Berlin, fördert die Arzneimittelforschung sowie die Forschung über Arzneimitteltherapie und intensiviert den wissenschaftlichen Dialog zwischen medizinischen Wissenschaftlern in Universitäten, Krankenhäusern, der forschenden Pharmaindustrie, anderen Forschungseinrichtungen und Vertretern der Gesundheitspolitik und der Behörden. Träger der Stiftung ist der vfa, Berlin, der als Verband derzeit 43 forschende Pharma-Unternehmen vertritt.

Die Stiftung ist benannt nach dem Bonner Wissenschaftler und Arzt Professor Paul Martini (1889 - 1964), in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die klinisch- therapeutischen Forschung.

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 Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln wir systematisch in Richtung medizinischer Anwendung. Zu den wissenschaftlichen Fragestellungen, die wir bearbeiten, gehören:

  • Was macht Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern?
  • Warum sind manche Menschen besonders empfindlich, andere dagegen widerstandsfähig gegenüber Infektionen?
  • Wie können wir in Infektionsprozesse eingreifen?
  • Wie übertragen wir unsere Erkenntnisse auf die Anwendung beim Menschen?

Zur Klärung solcher Fragen untersuchen wir Erreger, die medizinisch relevant sind oder die als Modell für die Erforschung von Infektionen genutzt werden können. Das Verständnis dieser Mechanismen wird dazu beitragen, Infektionskrankheiten durch neue Medikamente und Impfstoffe zu bekämpfen.

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Der Freistaat Thüringen (Abkürzung TH) ist ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Mit rund 2,2 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 16.000 Quadratkilometern gehört es zu den kleineren Ländern der Bundesrepublik. Auch die Bevölkerungsdichte liegt etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt, während mit Jena noch eine weitere Großstadt in Thüringen liegt. Als Binnenstaat grenzt es weder ans Meer noch ans Ausland. Nachbarländer sind Sachsen im Osten und Südosten, Sachsen-Anhalt im Norden und Nordosten, Niedersachsen im Nordwesten, Hessen im Westen sowie Bayern im Süden. Mehrere Orte im Nordwesten des Landes nehmen für sich in Anspruch, der exakte Mittelpunkt Deutschlands zu sein.

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